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In Europa kamen im Sommer mehrere Tausend Menschen an den Folgen der Wochen andauernden Hitzewelle ums Leben oder litten unter schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Die Zahlen wurden nunmehr in einem vom INSERM Institut eigens für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) angefertigen Bericht analysiert. Es steht ausser Frage, dass die Hitzewelle Menschenleben gekostet hat. Aus Sicht der Gesundheitsversorgung mahnt diese Tragödie zu Gegenmassnahmen an. Präventive und proaktive Handlungsmuster scheinen Teil der notwendigen Antwort zu sein. Und hier könnten praktische Massnahmen, die nach der Tsunami Katastrophe von den betroffenen Ländern genommen wurden, Ideen geben für richtungsweisende Lösungen.
Frühwarnsysteme erscheinen demnach notwendig. In der Gesundheitsversorgung denkt man dabei in erster Linie an Telemedizin, insbesondere Telemonitoring-Systeme, die bei besonders gefährdeten Menschen zum Einsatz gebracht werden können. Durch die zeitnahe Analyse von elektronisch übermittelten Gesundeitsdaten kann ein Interventionsteam auf sich anbahnende Gefährdungen eines Bürgers gezielt, zeitnah und individuell eingehen. Die elektronische Vernetzung von medizinischen und pflegerischen Dienstleistern ist dann eine weitere Notwendigkeit um effizient auf die einzelnen Gesundheitsversorgungsbedürfnisse von gefährdeten Bürgern eingehen zu können. Schlussendlich ist eine elektronische Patientenakte (EPR besser noch EHR) ein weiterer Baustein in einem Versorgungsmodell, das proaktiv und präventiv zu handeln vermag. Communiqué de Presse INSERM vom 22. März 2007 "L'excès de mortalité au cours de l'été a dépassé le chiffre de 70000 morts en Europe " [.pdf] |